Präsident des OEVSV

Der "ranghöchste" Funkamateur ist Co-Herausgeber von Amateurfunk-Lehrgängen.

Weltrekord. Bei der Funkübertragung von Amateur-TV hält er den Weltrekord: Nie zuvor war es gelungen, im 23 cm-Band eine Reichweite von 650 km zu erzielen — noch dazu 2-Weg. Schon mit 17 Jahren war unser Autor Ing. Michael Zwingl Funkamateur.

Der erfahrene Nachrichtentechniker kennt die Ausbreitungsbedingungen selbst an extremen Standorten. Aus dem Dead Valley in Kalifornien hat er ebenso Funkverbindungen aufgebaut wie aus der Wüste Namibia oder dem australischen Outback.

Seit 2002 ist Zwingl Präsident des Österreichischen Versuchssenderverbands (OEVSV). Zu seinen Schwerpunkten zählen gesetzliche Rahmenbedingungen und die Ausbildung der Funkamateure. Die Expertise von Zwingl ist auch in internationalen Gremien gefragt. Er war Delegationsleiter bei der International Amateur Radio Union (IARU) und hat auf Einladung der EU-Kommission bei der Normenarbeit von CENELEC und ETSI mitgewirkt.

Seine Begeisterung für die Funktechnik springt auch auf andere über. Als Vortragender in HTL oder im Metalab hat er weit über 100 Teilnehmer erfolgreich zur Amateurfunkprüfung geführt. Sein Sohn war mit neun Jahren jüngster staatlich geprüfter Funkamateur Österreichs und auch seine Frau ist Funkamateurin.

Der Absolvent des TGM war Geschäftsführer im Kodak-Konzern und ist seit 2005 selbständig. Zwingl überwacht mit Funk- und Fernwirksystemen Pipelines und sorgt damit für den sicheren Fluss von Öl und Gas nach Europa. Daneben berät der Konzerne bei der Installation von Funkmasten.

Prüfungsvorbereitung.In Kooperation mit omninum hat Zwingl drei Lehrgänge zur behördlichen Amateuerfunkprüfung vorbereitet.